Kommunalwahlen in Göttingen
Am 13. September 2026 sind wir gefragt.
© pics_kartub auf Pixabay.
Unter anderem das Amt der Oberbürgermeisterin und des Landrates sollen dabei neu besetzt werden. In diesen Wahlen können wir aktiv mitbestimmen, wie wichtig Klimaschutz in Zukunft bleibt, wie Natur erhalten wird und wie wir unseren Landkreis lebenswert gestalten können!
Viele der Entscheidungen zu Natur-, Umwelt- und Klimaschutz werden direkt bei uns vor Ort getroffen; dazu gehören etwa Mobilität, Wärmeplanung oder Renaturierungsmaßnahmen. Wenn wir diese Wahl als zentrale Chance sehen, Politik aktiv mitzugestalten und Stadt und Landkreis in eine lebenswerte, begrünte Zukunft zu begleiten, muss unsere Entscheidung auf dem Wahlzettel informiert ausfallen.
Die BUND Kreisgruppe Göttingen hat daher die Parteien im Landkreis und die Landratkandidat*innen befragt, wie sie zu verschiedenen Forderungen der sozial-ökologischen Transformation stehen.
Befragt wurden:
- Landkreisparteien: AFD, BSW, CDU, FDP, Grüne, SPD, Volt, WLG
- Landratskandidat*innen: Harm Adam, Till Jonas Hampe, Nina Lauterbach, Marcel Riethig, Pippa Schneider, Harald Wegener, Ulrike Witt
Eine Antwort erhalten haben wir von allen angeschriebenen außer: AFD und FDP.
Unsere Forderungen
Der BUND Niedersachsen hat zentrale Forderungen formuliert, damit Kommunen zu starken Akteuren einer sozial-ökologischen Transformation werden. Die zehn Kernpunkte richten sich an Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit und zeigen, wie nachhaltiges Handeln auf kommunaler Ebene gelingt.
Unsere Wahlprüfsteine
Als Orientierungshilfe haben wir Landkreisparteien und Landratskandidat*innen befragt. Unsere 20 Fragen orientieren sich an den Forderungen des BUND Niedersachsen und haben wir für den Landkreis Göttingen konkretisiert.
Während richtungsweisende Entscheidungen etwa zu Klimazielen auf europäischer oder Bundesebene getroffen werden, sind es die Kommunen, die die Hebel für konkrete Natur- und Umweltschutzmaßnahmen in der Hand halten. Umso wichtiger ist es, dass wir die Kommunalwahlen nutzen, um Natur- und Umweltschutzvorhaben unsere Stimme zu geben. Egal, wie Ihre Entscheidung ausfällt: Gehen Sie am 13.09. wählen und informieren Sie sich vorab, welche Partei Ihren Standpunkten am ehesten entspricht!