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BUND Kreisgruppe Goettingen

Wildkatze

Mit unserem Wildkatzen-Monitoring machen wir beispielhaft auf eine seltene Tierart aufmerksam und fordern die bessere Vernetzung ihrer Lebensräume. Mittels genetischer Untersuchung der Wildkatzenhaare verfolgen wir ihre Verbreitung in der Region und ermitteln Verwandtschaftsbeziehungen.

Hintergrund

Noch vor 250 Jahren war sie so häufig wie der Fuchs. Als vermeintlicher Konkurent des Menschen wurde die Wildkatze seit 1750 systematisch verfolgt und bejagt - mit tragischem Erfolg: Heute gehört sie zu den seltensten einheimischen Säugetierarten. Die Zerschneidung der Landschaft durch Siedlungen und Verkehrsstraßen sowie der Verlust von Hecken- und Feldgehölzstrukturen in weiten Teilen der Agrarlandschaft haben auch der Ausbreitung der Wildkatze geschadet. Heute steht die Wildkatze unter Schutz, so dass sich einige Vorkommen erholen konnten. Auch in den Wäldern der Stadt Göttingen und im Landkreis hat sie wieder Lebensraum gefunden.

Das Monitoring in Göttingen

Das bundesweite Projekt Wildkatzensprung wurde Ende 2016 nach fünf Jahren beendet. Der BUND Göttingen war seit 2012 in Kooperation mit dem Stadtforst und den regionalen Ämtern der Landesforsten beteiligt.

Das Wildkatzenmonitoring wird seit dem in deutlich kleinerem Umfang fortgesetzt. Weiterhin beobachten wir die Entwicklung des im Bereich des NSG Göttinger Wald gelegenen Kerstlingeröderfeldes. Dort soll die "Reviertreue" bzw. die Zu- und Abwanderung der Wildkatzen verfolgt werden.

Auch Meldungen über Totfunde am Straßenrand, das tragische Ende vieler Wildkatzen beim Versuch Landstraßen zu überqueren, registrieren wir und lassen auch hier Haarproben analysieren.

Bisherige Ergebnisse sind hier zu sehen.

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