Mittels der Lockstabmethode wird an 16 Lebensraum-typischen Standorten im Göttinger Stadt- und Landforst versucht die Präsenz der Wildkatze genetisch nachzuweisen.
Hierfür werden sogenannte Lockstäbe (siehe Foto + Erläuterung rechts) aufgestellt und in ca. 10-tägigen Abständen nach Haaren abgesucht.
Die gefundenen Haarproben werden schließlich durch das Senckenberg Institut genetisch untersucht. Auf diese Weise erhalten wir nicht nur eine Bestätigung über das Vorkommen von Wildkatzen, sondern können im günstigsten Fall auch einzelne Wildkatzen unterscheiden und Beziehungen nachweisen zu anderen, überregionalen Wildkatzen-Lebensräumen. Dies ist eine Grundvoraussetzung, um über Wanderbewegungen und die Anzahl der Tiere etwas aussagen zu können.
Außerdem werden an einigen Standorten auch Fotofallen aufgestellt, welche die Anwesenheit - nicht nur - von Wildkatzen bildlich dokumentieren. Ein paar Schnappschüsse gibt es hier zu sehen!
Selbst aktiv werden...
Für die Organisation und Durchführung unterschiedlicher Programme rund um das Thema Wildkatze steht Ihnen unsere "Biodiversitätskiste" zur Verfügung!
Wir freuen uns natürlich auch über helfende Hände bei den wöchentlichen Kontrollen oder über weitere Projektpartner in der Umgebung! Hierfür nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf!
Weitere Informationen zum Projekt erhalten Sie beim BUND Niedersachen.

Das Wildkatzen-Monitoring-Projekt des BUND wird gefördert durch die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung
Vielen Dank für die Unterstützung!!