Die drei Quellbäche der Garte

Der Quellbach Schönholzwasser fließt im Taltiefsten (Mul­den­tal/Sohlen-Auental) mit einer Bachbreite von 1 m bis 1,5 m. Der Bach­verlauf ist ge­streckt bis gerade und in seiner Dynamik durch die Begradigung gleich­förmig ni­vel­liert. Er weist eine Tiefenerosion bis ca. 1 m, bei den Mol­ler­bergs­wiesen von 1,5 m mit beginnender Seitenerosion auf. Er wird im oberen Be­reich rechtsseitig von Wald, links von Intensivgrünland begleitet. Unterhalb folgt eine Teichanlage mit standortfremden Gehölzen (Fichte), an die eine Feucht­bra­che mit Seggen, Mä­de­süß und Sumpfdotterblume anschließt. Oberhalb der Teich­an­lage liegt ein Rohr­duchlass (D5) mit einem nicht durchgängigen Absturz (Heitkamp 2001).

Der Quellbach Langwiesenbach wird als vollständig be­gra­dig­tes Fließ­ge­wässer beschrieben mit einer Tiefenerosion von ca. 1 m (Heitkamp 2001). Der Bach ist etwa 1 bis 1,5 breit, begleitet von Grünland, einem Wirtschaftsweg, der die hö­her liegenden Ackerflächen vom Bach abgrenzt, und der Abwassertransportleitung in einer Entfernung von 4 bis 10 m. Ein Rohrdurchlass (D6) verläuft unter einem Wirt­schaftsweg. Der Rahmendurchlass (D7) an der Kreisstraße K17 ist durch eine raue Sohl­glei­te durchgängig ge­macht worden.

Der Quellbach Glasehausener Bach verläuft in einem 1 m bis 1,5 m schmalen Auen-Sohlental im Taltiefsten. Er ist 1 m bis 1,5 m in das Gelände eingeschnitten und weist an vielen Stellen Abbrüche auf. Das Sohl­substrat und die Fließ­ge­schwin­digkeiten sind variabel und naturnah, rechts­sei­tig begleitet von Feuchtwald, links­seitig von Intensiv-Grünländern. Die Talaue wird von einer 20 KV-Trasse ge­quert (Heitkamp 2001).                                                                                       

Verlauf der drei Quellbäche der Garte (Langwiesenbach, Schönholzwasser, Glasehausener Bach) bei der Gemarkung Charlottenburg (Legende blau – Fließgewässer, rot – Abwassertransportleitung, grün – § 28a-Biotope NNatG)