Klimaschutz: Akteure und Aktivitäten in der Region Göttingen
Wer macht eigentlich was zum Thema Klimaschutz in Göttingen? Wo kann man sich informieren, und wo selber mitmachen? Wer bietet was an? Hier eine kleine Übersicht über die Themenfelder und Arbeitsschwerpunkte unterschiedlicher Akteure.
Diese Auflistung hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit! Wer sich oder andere an dieser Stelle vermisst und gerne mit aufgenommen werden würde, der schreibe doch bitte eine eMail mit Link zur eigenen Internetseite und/oder kurzer Beschreibung der Aktivitäten an mail@bund-goettingen.de
Energieagentur Region Göttingen e.V.
Freunde und Förderer von erneuerbaren Energien
Göttinger Umwelt- und Naturschutzzentrum
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Göttinger Umwelt- und Naturschutzzentrum
Im März 1993 haben sich verschiedensten Umwelt- und Naturschutzverbände aus Göttingen zusammengeschlossen und das Göttinger Umwelt- und Naturschutzzentrum gegründet. Das gemeinsame Ziel der Verbände ist, eine lebenswerte Umwelt in Göttingen und darüber hinaus zu erhalten und zu fördern.
http://www.goettinger-umweltzentrum.de/index.htm
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Energieagentur Region Göttingen e.V.
Durch Öffentlichkeitsarbeit und Aufklärung möchte die im August 2009 gegründete Energieagentur die Verringerung klimarelevanter Emissionen in der Region Göttingen vorantreiben. Durch gezielte Informationen zu Fragen der Energieeinsparung, einer umweltgerechten Energieanwendung und -erzeugung sowie über den Einsatz erneuerbarer Energien will der Verein ein Umdenken anstoßen und fördern.
Im Jahr 2010 setzt die Energieagentur Region Göttingen ihre Arbeitsschwerpunkte auf Energieberatung und Altbausanierung, um dem Klimaschutz der Region eine konkrete Richtung zu geben. Durch Vermittlung fachkundiger Hilfe und die Ausarbeitung eines Förderprogramms sollen Göttinger HausbesitzerInnen zu umfassenden Energieeffizienz-Maßnahmen angeregt werden.
Weitere Arbeitsschwerpunkte der Energieagentur Region Göttingen sind u.a. die Organisation von Veranstaltungen und Kampagnen (z. B. Vortragsreihen), das Bereitstellen von Dienstleistungen für EnergieberaterInnen und HandwerkerInnen und umfassende Netzwerkbildung mit anderen Energieagenturen und weiteren regionalen Akteuren.
Weitere Informationen gibt es unter:
Und bald auch auf der sich momentan noch im Aufbau befindenden Seite
www.energieagentur-region-goettingen.de
Kontakt:
Energieagentur Region Göttingen e. V.
Ass. Dipl.-Jur. Doreen Fragel
Geschäftsführerin
Berliner Str. 2
37073 Göttingen
Tel.: 0551 507 64 696
Email: info@ear-goettingen.de
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Stadt Göttingen
Die Stadt Göttingen hat im Rahmen der Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums (BMU) im Juni 2009 mit der Entwicklung eines integrierten Klimaschutzkonzepts für die Region Göttingen begonnen. Träger des Konzepts sind neben der Stadt Göttingen auch die Stadtwerke Göttingen und die Georg-August-Universität.
Mit dem Ziel einer spürbaren CO2-Reduktion sollen kommunale Handlungsmöglichkeiten ermittelt werden. In unterschiedlichen Arbeitsgruppen werden konkrete Maßnahmenpakete entwickelt, welche neben weiteren Potenzialen auch Hemmnisse aufzeigen sollen. Die Einbindung gesellschaftlicher Akteure von Beginn an soll zu einer breiten Mobilisierung und einer hohen Akzeptanz des Konzepts führen.
Weitere Informationen gibt es unter
http://www.goettingen.de/staticsite/staticsite.php?topmenu=356&menuid=1206
Kontakt:
Energiereferat der Stadt Göttingen
Dinah Epperlein
Tel. 0551/400-2616
Fax 0551/400-622616
E-Mail: d.epperlein@goettingen.de
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Solarzwilling
Der Aufbau des einen Solarzwillings - ein Bürger-Solarkraftwerk in Göttingen - ermöglicht Göttinger BürgerInnen, Firmen und Institutionen einen Beitrag zur Förderung erneuerbarer Energien in der Region Göttingen zu leisten. Der andere Solarzwilling - eine Solaranlage auf einem ökologischen Modellhaus in Brasilien - liefert brasilianischen Landarbeitern Strom für ihre wichtigsten Bedürfnisse.
Neben der Stromerzeugung ist für das Projekt Solarzwilling die Vermittlung von Kenntnissen und Erfahrungen für den Aufbau einer dezentralen, ökologischen Stromversorgung elementar.
Weitere Informationen zum Projekt und Näheres zur Beteiligung am Bürgerkraftwerk in Göttingen unter
Kontakt:
sz@solarzwilling.de
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Institut für Forschung und Bildung
Mit Vorträgen und Gruppen- und Projektarbeit möchte das Institut für Forschung und Bildung Fragestellungen rund um Frieden, Umwelt und Globale Gerechtigkeit kritisch herausarbeiten und Lösungsansätze suchen für eine nachhaltige und gerechte Zukunft.
Die Arbeitsgruppen beschäftigen sich mit Themen wie beispielsweise Friedens- und Konfliktforschung, regenerative Energien, Klimaschutz und der Entwicklung von lokalen Alternativ-Konzepten, wobei ein interdisziplinärer Ansatz angestrebt wird.
Weitere Informationen und aktuell anstehende Vorträge können gefunden werden unter
Kontakt
info@ifb-goettingen.de
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Freunde und Förderer Erneuerbarer Energien
Die „Freunde und Förderer von erneuerbaren Energien“ haben zum Ziel, mit konkreten Projekten möglichst viele Menschen für erneuerbare Energien zu sensibilisieren. Hierbei werden insbesondere kleine Projekte vor Ort (Region Hannover-Braunschweig-Göttingen) unterstützt, welche sich, so die selten zu hörende Formulierung auf der Internetseite, "unter keinen Umständen wirtschaftlich rechnen". Viel Spielraum für Kreativität wird gegeben im Rahmen der energiepädagogischen Projektgestaltung, und auch die Lounge auf der Internetseite mit einer DenkBar, ZitierBar, BrauchBar und LinkBar zum Lernen und Lachen lässt auf großen Ideenreichtum schließen.
Kontakt:
info@ff-ee.d
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ReinStrom
Die ReinStrom Arbeitsgemeinschaft setzt sich für die Energiewende in der Region Göttingen, den Aufbau einer regional starken Energieversorgung und den Ausstieg aus der Atomwirtschaft ein. Neben der Beratung bietet die Arbeitsgemeinschaft auch die Vermittlung von Ökostrom aus den Elektrizitätswerken Schönau GmbH und der Naturstrom AG Düsseldorf an.
Weitere Infos unter
Kontakt:
Tel.: 0551 / 3 89 85 87
Fax: 0551 / 37 10 00
E-mail: info@reinstrom.de
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Holzhof
Holz aus der Region für die Region: der Holzhof bietet neben der Lieferung jeder Form von Holzenergie - seien es Scheite, Pellets oder Hackschnitzel - auch Informationen und Bertatung zu Themen rund um die Holzheizung. Die Nutzung von Holz aus der Region zur Wärmegewinnung soll die Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen fördern und durch die CO2-Neutralität des Holzes einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.
Kontakt
info@holzhof-goettingen.de
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KlimaBund
Der KlimaBund versucht, Themen rings um den Klimaschutz leicht verständlich auf allen Ebenen zu vermitteln. Anhand von selbst entworfenen, comicartigen Bilderserien, Spielgeräten und Infotheken versucht der KlimaBund, eine breite Masse in Schulen, Freibädern, Rathäusern, öffentlichen Plätze etc. zu erreichen.
Zu den verschiedenen Projekten gibt es mehr Infos unter
Kontakt
info@ff-ee.de
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Greening the University
Die Universität Göttingen kann noch große Sprünge machen in Richtung Nachhaltigkeit - sei es mit Bildungsangeboten, ökologischem Mensaessen, der ausschließlichen Verwendung von Ökostrom in den Unigebäuden, einem cleveren Energiemanagement, der Verwendung von Recyclingpapier...die Liste ist lang, und die Ziele der Studierendeninitiative "Greening the University" sind hoch gesetzt. Die Gruppe arbeitet an der Einführung eines "Studium Oecologicum" als Standardprogramm in jeder Studienrichtung, und entwickelt Konzepte und Forderungen für die ökologische und nachhaltige Gestaltung des gesamten Uni- Alltags.
Mehr Infos und aktuelle Termine unter
http://greeningunigoe.blogsport.de/
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e-punkt
Innerhalb des im Waschbärladen Göttingen angesiedelten e-punkts bieten 15 EnergieberaterInnen seit 2007 Informationen über Beratungs-, Dienstleistungs- und Produktangebote, die der Energieeffizienz und dem Klimaschutz dienen.
VerbraucherInnen, Selbstständige, MieterInnen und Hauseigentümer sollen so über ein breites Spektrum an Themen wie Energieeinsparmöglichkeiten, Ökostromanbieter, umweltverträgliche Heizungsanlagen, Passivhäuser, Car-Sharing etc. beraten werden.
Der Zeitplan für die Beratungsschwerpunkte ist zu finden unter
Kontakt
info@e-punkt.biz
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Windkraft Diemarden
Innerhalb des Projekts Strom aus Wind der Gesellschaft "Windkraft Diemarden" werden sieben Windkraftanlagen in Raum Göttingen betrieben und versorgen über 2700 Haushalte mit Strom. Der Anspruch der Gesellschaft ist zu zeigen, dass eine wirtschaftlich rentable Nutzung von Windenergie auch an Binnenstandorten wie Göttingen sehr gut möglich ist.
Weitere Infos zu den Windrädern und zur Geschichte der Gesellschaft unter
http://www.windkraft-diemarden.de/
Kontakt
info@windkraft-diemarden.de
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Naturfreunde Südniedersachsen
Die Naturfreunde Südniedersachsen treten für mehr Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität ein, und haben einen ökologische Umbau der Gesellschaft, Völkerverständigung, Abrüstung und Frieden zum Ziel. Als Wanderverein, Sportverband, Umwelt-, Naturschutz- und Kulturverband und Reiseveranstalter bieten die Naturfreunde Begegnungen der verschiedensten Art.
Infos zu aktuellen Veranstaltungen und zu den Lokalgruppen (u.a. auch Göttingen) sind zu finden unter
http://www.naturfreunde-suedniedersachsen.de/index.html
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LEADER Projekt Göttinger Land
Im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative LEADER arbeitet der Landkreis Göttingen an neuen Ideen und Konzepten, um den Auswirkungen der sich verändernden Landwirtschaft auf Landschaft und ländlichen Siedlungsraum zu begegnen, eine vielfältige Kulturlandschaft zu bewahren, traditionelle Arbeitsplätze zu fördern und die Infrastruktur weiterzuentwickeln.
Infos zu Projekten bezüglich Bioenergie, Tourismus und Naherholung, Bildung, Landschafts- und Regionalentwicklung etc. und weitere Inhalte gibt es unter
http://www.goettingerland.de/lplus/index.php
Kontakt
LEADER / Regionalmanagement
Dr. Hartmut Berndt
Reinhäuser Landstraße 4
37083 Göttingen
Tel.: 05 51 / 5 31 37 08 oder 5 25 - 4 70
Fax: 05 51 / 5 31 37 07
E-Mail: leader@goettingerland.de
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Transition Town Göttingen
Entstanden ist die TransitionTownBewegung aus den Überlegungen des Permakultur-Lehrers Rob Hopkins. Dieser hat die Prinzipien der Permakultur auf die Stadtplanung übertragen: Wie kann man eine Kommune so organisieren, dass ihre Bewohner möglichst wenig Energie verbrauchen und trotzdem ein zufriedenes Leben führen können, ohne Mangel zu leiden? Die Initiative orientiert sich stark an dem Prinzip "global denken - lokal handeln".

