Ausflug zum Naturmilchhof Gartetal
Mitte November sind wir auf den Naturmilchhof Gartetal gefahren, um uns einmal genauer anzuschauen, woher eigentlich ein Teil der Milch aus Göttingens Umgebung herkommt und was die Unterschiede konventioneller und biologischer Milchproduktion sind. Nachdem wir uns ein bisschen im Stall umgeschaut und die Kälbchen besucht hatten, bekamen wir von Imke jede Menge Informationen zu den Kühen. Wir haben z.B. gelernt, warum Kühe so lange Zungen haben, warum manche Kühe Hörner haben und andere nicht, und aus was die Kruste beim Käse besteht.
Außerdem durften wir erfahren, dass eine trächtige Kuh soviel wiegt wie ein Kleinwagen! Und dass eine artgerecht gehaltene Milchkuh bis zu 100 Litern am Tag trinkt, und etwa 20-30 Liter Milch gibt. Eine konventionell gehaltene Milchkuh gibt bis zu 60 Liter Milch am Tag - also das Doppelte - allerdings wird bei der Zucht und Haltung dieser Kühe auch hauptsächlich auf ihre Produktivität und nicht auf ihre Gesundheit geachtet.
Interessant war auch zu lernen, dass es im Kuhstall gar nicht der Kühe wegen so stinkt – es ist vielmehr ihr Futter, die gärende Silage, die den doch etwas durchdringenden Geruch verbreitet.
Zum krönenden Abschluss durften wir verschiedene Sorten Biojoghurt mit nach Hause nehmen, die wir beim nächsten Treffen mit konventionellem Joghurt verglichen haben. Lecker!!